Sportart

Hochleistungssport Wheelchairracing

Schnellfahren mit dem Rennrollstuhl sieht leichtgängig und schwungvoll aus, aberes erfordert Kraft, Kondition und vor allem die richtige Technik. Beim Schnellfahren wird die gesamte Oberkörpermuskulatur gestärkt. Außerdem wirkt sich dieser Sport positiv auf das gesamte Körpergefühl aus und fördert die Entwicklung der Persönlichkeit – schließlich ist Schnellfahren etwas Besonderes.

Die Disziplinen:
Beim Rennrollstuhlfahren gibt es dieselben Kurz/-Mittel- und Langstrecken wie bei den olympischen Laufdisziplinen. Sprint (100m, 200m, 400m), Mittelstrecke (800m, 1500m, 5000m) und Langstrecke (10.000m, Marathon).
Bei Marc Schuh, momentan der einzige deutsche Leistungsfahrer auf Paralympics-Niveau in den Disziplinen 100m und 400m, liegen die Bestzeiten bei 14.09 s ( 100m), 24.57 s (200m) und 45.40 s (400m).

Die Athleten:
In Deutschland sind schätzungsweise 50 bis 60 Athleten unterschiedlicher Altersklassen und auf unterschiedlichen Leistungsniveaus aktiv. Hinzu kommen Schülerinnen und Schüler, die bei den Jugendwettbewerben „Jugendländer Cup“ und „Jugend trainiert für Paralympics“ an den Start gehen, aber noch nicht spezialisiert sind. International sind in 2016 aktuell 16 deutsche Rennrollstuhlfahrer registriert.

Unterschieden werden querschnittgelähmte Schnellfahrer in die Kategorien Rückenmarksschädigungen als Ursache und in Cerebralparetiker Hirnschädigungen als Ursache. Die Disziplin Rennrollstuhlfahren gibt es außerdem auch als dritte beim Paratriathlon. Diese Art von Triathlon wird auch als Grundlagentraining von Sportlern anderer Sportarten betrieben. Umgekehrt nutzen Rennrollstuhlfahrer auch gern das Handbike und zunehmend den Sitzschlitten für ihr Ausdauertraining.