Technik

Rennrollstühle sind aus möglichst leichten Materialien gefertigt. Die Hinterräder haben normalerweise einen starken Sturz, sind größer als die Antriebsräder herkömmlicher Rollstühle und haben Greifringe mit deutlich geringerem Durchmesser. Der Fahrer sitzt in kauernder Stellung in dem Gerät, die Beine, so vorhanden, angewinkelt unter dem Sitz. Das einzelne Vorderrad befindet sich weit vor der Sitzeinheit und kann festgestellt werden, damit auf einer vorgegebenen Bahn spurtreues Fahren möglich ist. Eine Schaltung oder andere Übersetzungshilfen sind nicht erlaubt. Die Hände des Fahrers werden durch Tape oder Handschuhe geschützt, zusätzlich verwenden viele Fahrer einen Speichenschutz.

 

Tiefer Sitz

Athleten mit einer hohen Läsion des Rückenmarks verfügen nur über eine recht geringe Stabilität. Sie sitzen sehr tief im Rollstuhl und haben die Knie extrem nah vor der Brust. So ist die größtmögliche Stabilität zu erzielen.

 

Kniesitz

Rollstuhlfahrer, die noch über teilweise oder gänzlich erhaltene Bauchmuskelaktivität verfügen, präferieren den Kniesitz. Er ist möglichst flach und kompakt. Er bietet den Vorteil, dass zusätzlich zur Armmuskulatur auch Rumpfkraft genutzt werden kann.

 

Sitz mit Fußbrett

Überwiegend aus Gründen des Sitzkomforts nutzen viele Rollstuhl-Athleten ein Fußbrett. Gründe können aber auch Einschränkungen der Beweglichkeit der Beine oder Trainingserfahrungen sein. Diese Athleten sitzen fast aufrecht in ihrem Sportgerät.